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KYCK Freitags-Regatta

Der KYCK veranstaltet aktuell Freitagsregatten:

- Anmeldung per Anruf oder SMS (0677 61400109) oder WhatsApp

- Kurs von der Wasserskiinsel zur Boje vor der Strandterasse Krumpendorf und zurück

-Start um 18:00 genau

 

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Fotos gesucht!

Wer hat schöne Aufnahmen von den bisherigen heurigen Regatten? Egal ob von der Profi-Kamera oder dem Handy-Selfie sendet bitte doch eure besten Schnappschüsse an simon.grasser@ksvl.at

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Fachbegriffe rund ums Segeln

Das Manöver "Wenden"

 

Wenden heißt, mit dem Schiff durch den Wind auf den anderen Bug gehen. Beim Wenden wird der Druck auf dem Vorschiff verringert und der Segeldruck auf dem Achterschiff vergrößert, damit das Schiff zügig durch den Wind drehen kann. Der Vorteil bei diesem Manöver ist, daß es schnell geht und man kaum Raum verliert. Es kann jedoch nicht bei jedem Wetter durchgeführt werden. Mäßige bis frische Brise sind die besten Bedingungen für »Wenden«.


Das Manöver "Halsen"

 

Halsen heißt, mit dem Schiff mit dem Wind auf den anderen Bug gehen. Hierbei beschreibt das Schiff einen Bogen. In schwerem Wetter ist es das einzig mögliche Manöver. Beim Halsen wird der Segeldruck auf dem Achterschiff verringert und auf dem Vorschiff verstärkt, um schnell vor dem Wind herum zu drehen, damit nicht mehr Raum als unbedingt nötig verloren geht.


Das Manöver "Backhalsen"

Beim sogenannten »Backhalsen« will man vermeiden, daß das Schiff so viel an Höhe verliert wie beim normalen Halsemanöver. Dazu luvt man zunächst energisch an, um Fahrt aus dem Schiff zu nehmen. Steht das Schiff, so wird es durch Rundbrassen des Vortopps und Bergen des Besans zum Abfallen gezwungen. Dabei dreht es fast auf der Stelle mit dem Heck in den Wind, bis die Segel vollstehen.


Das Manöver "Boje über Bord"

Dieses Manöver dient der Vorbereitung auf den Ernstfall, der »Mann über Bord« heißt. Um das Schiff schnell aufzusteppen, wird so hart wie möglich angeluvt und gleichzeitig der Großtopp backgebraßt. Die backstehenden Segel wirken wie eine Bremse. Das so aufgestoppte Schiff beginnt über Kreuz gebraßt quer zur Windrichtung zu treiben. Es bedarf einer gut eingespielten Besatzung, um diese Manöver auch bei schwerem Wetter oder engstem Raum reibungslos ablaufen lassen zu können, vorausgesetzt, man hat den nötigen Wind dazu - denn beim Rahsegler ist der Wind der Motor.

 

Begriffe von A bis Z


ABFALLEN
Kursänderung eines Schiffes, so daß der Wind ganz oder fast ganz von hinten in die Segel fällt.

 

ACHTERDECK
Hinterer Teil des Decks, früher oft erhöht.

 

ACHTERN
Der rückwärtige Teil des Schiffes; die Richtung nach hinten heißt »achteraus«, die Richtung von hinten »achterlich«

 

AM WIND
Die äußerste Lage, in der ein mit dem Wind schräg von vorn segelndes Schiff noch Fahrt voraus macht.

 

ANKERSPILL
Winde zum Hochwinden (Hieven) des Ankers.

 

ANLUVEN
Das Schiff näher an den Wind bringen.

 

BACK
Die - nicht normale - Stellung von Segeln, in die der Wind von vorn hineinbläst, so daß die Fahrt des Schiffes gebremst wird.

 

BACKBORD
Linke Seite eines Schiffes, wenn man von achtern nach vorn blickt.

 

BEI DEM WIND
Der Wind kommt schräg von vorn, so daß die hart angeholten Segel gerade noch voll stehen. Bei einem Rahschiff, daß »bei dem Winde« gesegelt wird, beträgt der Winkel zwischen Wind- und Kielrichtung etwa 70°; andere Segelschiffe können höher am Wind segeln.

 

BEIDREHEN
Die Fahrt verlangsamen durch backbrassen oder Bergen der Segel.

 

BACKBORD-HALSEN
Das Schiff segelt mit dem Wind von Backbord, und zwar so, daß der Wind nicht achterlicher als quer einkommt. Die an der Backbordseite befindliche untere Ecke der Untersegel, »Hals« genannt, wird durch einen ebenfalls »Hals« genannten Draht steif nach unten geholt.

 

BACKBRASSEN
Schwenken der Rahen in die Stellung, in der die Segel den Wind von vorn bekommen. Man braßt back, um Fahrt aus dem Schiff zu nehmen.

 

BALLAST
Schweres Material, das im untersten Teil des Schiffes gelagert wird, um ihm Stabilität zu geben. Segelschiffe ohne Ladung mußten durchweg mit Ballast gefahren werden.

 

BILGE
Der unterste Raum eines Schiffes.

 

BOJEN
Schwimmende Seezeichen; warnen vor Hindernissen unter Wasser und kennzeichnen Schiffahrtswege.

 

BRASSEN
Taue und Drähte, mit denen die Rahen in einer horizontalen Ebene geschwenkt werden, um die Segelstellung derWindrichtung anzupassen.

 

BRT
(Bruttoregistertonne) Raummaß des umbauten Schiffskörpers einschließlich Decksaufbauten. 1 BRT = 2,8316 cbm.

 

FADEN
Längenmaß: 1 Faden = 1,83 m = 6 Fuß. 120 Faden ergeben eine Kabellänge.

 
FALL
Tau oder Draht, mit dem ein Segel oder eine Rah hochgeholt wird, um das Segel zu setzen.

 

FIEREN
Einen Gegenstand mittels Tau oder Drahtseil herablassen; auch das Nachlassen oder Losegeben von Leinen oder Ketten, die unter Zug stehen.

 

HALSEN
Das Schiff mit dem Heck durch den Wind drehen.

 

HEIßEN
(hieven) ein Gegenstand wird in die Höhe gezogen. Flaggen und Segel werden geheißt.

 

KRÄNGUNG
Seitliche Neigung des Schiffes.

 

LEE
Die vom Wind abgewandte Seite eines Schiffes.

 

LENZEN
Leerpumpen eines Raumes, z. B. der Bilge.

 

LOG
Das Gerät, mit dem die Geschwindigkeit des Schiffes oder die zurückgelegte Distanz gemessen wird.

 

LOT
Gerät zur Tiefenmessung.

 

LUV
Die dem Wind zugewandte Seite eines Schiffes.

 

PERSENNING
Segeltuch zum wasserdichten Verschließen von Luken, Oberlichtern; meist schwere geteerte Gewebe.

 

RAUM
Wind, der achterlicher als quer einkommt.

 

RAUMEN
Wind, der seine Richtung in bezug auf den Kurs des Schiffes im günstigen Sinne ändert.

 

REFFEN
Verkleinern der Fläche eines Segels.

 

ROLLEN
Bewegung eines Schiffes infolge Seegang nach beiden Schiffsseiten, alsoum die Längsachse.

 

SCHOT
Bezeichnung für die Taue, Drähte oder Ketten, die ein Segel ausspannen und in der richtigen Lage halten.

 

SCHRALEN
Drehen des Windes in die für den Kurs des Schiffes ungünstige Richtung, d. h., der Wind wird vorlicher.

 

STAG
Starker Draht, der einem Mast oder einer Stenge Halt nach vorn gibt.

 

STEUERBORD
Die rechts liegende Seiteeines Schiffes, wenn man von achtern nach vorn blickt.

 

STURMSEGEL
Segel, die beim Sturm stehen gelassen werden.

 

TALJE
(Flaschenzug) Taljen werden auf einem Segelschiff in den verschiedensten Formen und Stärken als kräftesparendes Arbeitsgerät verwendet.

 

TREIBANKER
Ein Sack aus Segeltuch, wird bei schwerem Wetter ausgeworfen, um die Abdrift herabzusetzen und den Bug des Schiffes gegen den Wind zu halten.


WANTEN
Taue zur seitlichen Abstützung der Masten; sind bei Segelschiffen durch eingebundene Webleinen zu Strickleitern zusammengefaßt.


WEBLEINEN
Stricktaue zwischen den Wanten, die zum Ersteigen der Masten dienen.


WENDEN
Bug durch den Wind drehen.


ZEISINGE
Kurze Taue, mit denen ein Segel »festgemacht«, d. h. zusammengeschnürt wird.